5
Mrz
2009

Soll und Haben

Morgens schon müde beim Blick auf das, „Soll“ der abendländischen Kultur -
und abends zu müde um im Chaos noch das „Haben“
zu entdecken...

©GJ2003

... aus aktuellem Anlass ...

4
Mrz
2009

… was bleibt?

Im Wechsel perlen Töne…
Weiß und Schwarz
Dur und Moll
Verklingen

Beschwörend auch Worte
Von Hell nach Dunkel
Hilflose Gesten

Vergehen

©GJ2003/2009

3
Mrz
2009

solitude II

sag mir
wie schaff’ ich dich
aus meinen gliedern
und die gedanken fort
die du mit mir gedacht
ich liege schlaflos in der nacht

sag mir
wie nehm ich dich
für mich allein nur ein und
mache dass du bleiben magst
wie werde ich dich nie mehr los
und hab nicht träume bloß

©GJ2003/2007

1
Mrz
2009

fließend

dein entfesseltes spiel
durchfloss meinen bauch
mir zu ohren - betörte

hemmungslos
erforschten deine hände
ravels bolero
und was ich gewährte

schürten hoffnung und lust

nun nicht mehr genährte
©GJ200310

28
Feb
2009

"Milk" der Film

„Milk“, ein Film der alles enthält was großes Kino ausmacht: Eine Liebesgeschichte, dazu Aufbruchstimmung in historischem Kontext, einen Helden mit Semihelden im Schlepp, ein tragisches Ende. Am meisten berührt mich das virtuose Spiel Sean Penns, seine Einfühlsamkeit. Das ging unter die Haut.
Natürlich kann in diesem Film nichts mehr wirklich überraschen und dennoch war ist er für mich hochspannend und interessant. Die Dialoge sind manchmal hübsch abgedreht, immer dann wenn die Schwulen sich selbst auf die Schippe nehmen, was aber nicht bemüht wirkt, sondern für meine Empfinden sehr authentisch.
Ein Kinoabend, an den ich gern zurückdenke.

27
Feb
2009

Dialektik

Manch glänzendes Wort
beleuchtet
nichts weiter als sich selbst

verwirrt
den unwissenden Geist,
statt ihn zu erhellen.

©GJ2003

25
Feb
2009

Menschheit - Individuum

"Es gibt viel Hoffnung in der Welt; nur nicht für uns!"
Hoffen, ein Prinzip für den Einzelnen?
Eine Strategie?

©20090225

Vergehen II


Holzspäne fallen herab
- spitze ich den Stift an -
mir zwischen den Hosenbeinen hindurch

Trüge ich einen langen Rock
so würden sie aufgefangen

Worauf ich bloß achte –

Statt neu anzusetzen am Bild
das nur verschwommen noch erkennbar

Welch Unterfangen: Von Vorn
und doch kein Neuanfang ...

© GJ2007/2009

24
Feb
2009

"Das Schmerzhafte Warten"

Pablo Neruda „In deinen Träumen reist dein Herz“ Seite 8

Sind wir über alle Zweifel und Befürchtungen erhaben
Und können wir die Wunde alter Schmerzen nicht ertragen
So wird das Herz vom Warten auf die Liebe niemals leer
...
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Zuletzt aktualisiert: 13. Feb, 21:00

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