20
Aug
2012

Im Takt des Zuges

Blicke ich aus dem Fenster
fliegen eine Weile noch,
Stadtansichten vorbei.
Vom Zug sehen sie nach,
Rückseiten, Hinterhäusern aus,
den Bahngleisen abgeneigt.

Schlösser, Burgen trutzig, hochbewehrt
über Flussauen des Hügellandes.
Im weiteren Verlauf Weinreben und
Hopfenstangen in Reih und Glied.

Kirchtürme spitz gen Himmel
manche bleistiftdünn.
Je näher ich dem südlichen Ziel komme,
desto mehr Kirchen.
Und da sind urplötzlich, als träumte ich,
die Berge.

Alles strebt hier dem Himmel zu.
Kann mein Herz sich irren?

©GJ20120820
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Zuletzt aktualisiert: 13. Feb, 21:00

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