16
Jan
2012

januarmorgen

wie mir dein gesicht verschwimmt
- in der frühe ein schemen der nacht -
sich mir ganz und gar entzieht
und dein duft sich verflüchtigt

überm dach vis à vis die sonne
- treibt sie an oder reibt sie auf -
scheint mir ins zimmer, blendet
staubig gegen fensterscheiben

verzahnte tage die sich längen
monoton die leere dunkeln
im garten keimt es viel zu früh
ist es für uns viel zu spät

©GJ20120116
flugdrache - 18. Jan, 12:48

Sehr melancholisch, liebe Gerda!

Wunderbar!

Liebe Grüße
Elsa

GeRdanken - 18. Jan, 16:04

Liebe Elsa,

ja, das ist es, in der Tat, sehnsüchtig ...und ein wenig sentimental.

Ich danke dir!
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Zuletzt aktualisiert: 13. Feb, 21:00

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